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Vernissage Marijke K. Vissia

Ausstellung vom 04. Oktober – 29. Oktober 2015
Rathaus Achim, Obernstraße 38, 28832 Achim

Vernissage am Sonntag, den 04.10.2015  im Rathaus Achim um 11:30 Uhr
geöffnet zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses

 

Sie selber bezeichnet ihre Arbeiten als „unbeschnittene Bilder“. Es sind tiefgründige Seelenlandschaften, meist großformatige Mischtechniken mit Sprühlacken.  Spuren der Renaissance meint man hier zu erkennen, – der neblige Dunst, die Weichheit durch ineinander fließende Umrisse. Ihre Arbeiten scheinen poetische Konzepte zu bergen. Das ist gewagt in unserer Zeit. Und zugleich mutig. Aber ihre Welt ist nicht wirklich heil. Denn sie zeigt uns stets auch Abgründe und Alpträume. Überhaupt vibriert in vielen ihrer Arbeiten das Licht auf rätselhafte Weise, lodert ein unbestimmtes Feuer, deren Flammen jedoch keinen Brandherd erkennen lassen.

Eine Welt auf schmalem Grat findet sich auf ihren Leinwänden.

„Ich denke, das wird die letzte Chance für Achim sein, sie zu sehen“, sagt Klöpper über die junge Künstlerin aus Köln, die hier ab dem 4. Oktober ausstellt.

Auf großformatigen, teilweise zwei Meter breiten Bildern führt Vissia in eine poetische, ein Stück weit verzerrte Welt. Traum oder Albtraum Das ist in den Werken schwer zu unterscheiden, fließen die Grenzen doch, ebenso wie die Umrisse der Menschen und Gegenstände, ineinander. „Not Dark Yet“ heißt die Ausstellung, die im Rathaus zu sehen sein wird. „Sie nutzt Acryl, zum Teil auch Sprühlacke“, beschreibt Klöpper Vissias Technik. „Überwiegend arbeitet sie auf schwarzem Grund“ – was durchaus rätselhaft wirke.