Ausgewählte Werke sind derzeit auf der 46. Ausstellung der Reihe „Kunst im TechnologiePark“ zu sehen.
Dort stelle ich gemeinsam mit Volker Kiehn zum Thema THE THIN RED LINE- der schmale Grat aus.

AUSZUG AUS DEM ONLINE-KATALOG

Der Ausstellungstitel-Titel „A Thin Red Line“ / „Ein schmaler Grat“ bezieht sich vordergründig auf den preisgekrönten, gleichnamigen Antikriegsfilm von Terrence Malick aus dem Jahr 1998. Das Thema des Films beruht auf der Gegenüberstellung grundlegender Komplementäre, nämlich Begriffs-Welten, die einerseits unvereinbar sind, sich aber dennoch und offenbar exístenziell zu bedingen scheinen. Im Film-Epos sind dies eine endlos schöne Natur und der todendliche Krieg….

Diese elementare Polarität kann leicht auf zahllose weitere Begriffspaare, Dichotomien, wie Licht und Schatten, Gut und Böse, Realität und Fiktion oder auch Ernst und Humor übertragen werden.

Ein amerikanisches Sprichwort sagt, dass eine solche „dünne, rote Linie“ die Gesunden von den Verrückten trenne. Ganz gewiss aber gilt, dass man an dieser hautfeinsten Schnittstelle, eben dem schmalen Grat, sehr leicht abstürzen kann in ein höchst vielschichtiges, bisweilen abgrundtiefes Pathos.
In einen solchen Albtraum führt beispielsweise ein Bild von Marijke K. Vissia. Ihr Porträt eines Soldaten, welches die Über-Nacht-Veränderung eines „Young Brave Soldier“ zum Tötungsfachmann nachvollzieht.

Zu einer vermeintlichen Kompensation solch Furcht erregenden Potentials führen aber die skurrilen, auf ganz andere Weise Nachdenken zeugenden, durchaus auch humorigen, glänzenden Edelstahlfiguren Volker Kiehns.